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London Underground

Kensal Green Station ist eine oberirdische Bakerloo Line U-Bahn-Haltestelle und ein Overground Bahnhof in Kensal Green im Bezirk Brent. Sie liegt an der Kreuzung College Road, Harrow Road - 750 Meter entfernt vom Overground-Bahnhof Kensal Rise. In 20 Minuten ist man von hier z.B. am Oxford Circus, ideal für Pendler und London City-Besucher, die günstig übernachten möchten. 2006 wurden die Bahnbetreiber zu besseren Sicherheitsmaßnahmen (auf allen Stationen) verpflichtet. Trauriger Anlass: die Ermordung des Anwalts T. ap. Rhys Pryce durch zwei jugendliche Gangmitglieder.

Kensal Green, oft Kensal Rise genannt, ist ein Stadtteil am südlichen Rand des Bezirks Brent. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebten viele „Kensaler“ vom Grand Junction Canal (Binnenschiffe be- und entladen, schleppen). Einer neuen Ziegelei folgte die Eisenbahn. Es wurde Wohnraum für Arbeiter geschaffen. Gleichzeitig zog es reichere Kaufleute aus der City raus in die noch ländliche Idylle. Kensal wurde ein Londoner Vorort. 1833 wurde der älteste und einer der schönsten Friedhöfe Londons eingeweiht: Kensal Green Cemetery. Unbedingt sehenswert. 1900 eröffnete Mark Twain die Kensal Rise Bibliothek, 1906 folgte der Kensal Green Lawn Tennis Club. Wie viele Londoner Außenbezirke mit hohem Migrantenanteil erlebte auch Kensal deren negative Auswirkungen. Ab 1967 waren Teile des Stadtgebiets total desolat und wurden von kriminellen Gangs terrorisiert. Trotz der ethnischen Gruppierungen (afro-karibisch, indisch-südasiatisch, irisch-fremdeuropäisch) überwog jedoch der Anteil an einheimischer Bevölkerung immer leicht. Neben der guten Infrastruktur, ziemlich zentraler Lage und vieler gut erhaltener viktorianischer Häuser spielt sicher der (noch) günstige Immobilienpreis eine Rolle dabei, dass Kensal in den letzten 5 Jahren einen starken Zuwachs an jungen Bewohnern (25-44 Jahre) mit hohem Bildungsniveau, Künstlern und Designern verzeichnet. Neben den irischen Pubs, den multikulturellen Restaurants, schießen neue Bars und "trendy" Gastronomiebetriebe aus dem Boden, z.B. Paradise by Way of Kensal Green. Regelmäßige Gäste u.a. Lily Allen, Mark Ronson. Die neuen, noblen Antiquitäten-und Einrichtungshäuser, Feinkostläden, besonders auf der Chamberlayne Road, sind augenfällig. Die Gentrifizierung rollt. Neue Einwohner sind u.a. Jade Jagger, Sophie Dahl, Daniel Craig. Ein neuer Satz macht in London die Runde: “First I used to say I lived near Notting Hill – but now I’m proud to tell people I’m from Kensal Rise”.

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Underground images courtesy of Transport for London (TfL)